Rollstuhl Erwachsene - Die SAHB – Ihre unabhängige Beraterin und Dienstleisterin für Hilfsmittel in der Schweiz

Roll­stuhl Erwachsene

Ein Roll­stuhl kann Mobi­li­tät, Selbst­stän­dig­keit und Teil­ha­be im All­tag ermög­li­chen. Je nach per­sön­li­cher Situa­ti­on kom­men manu­el­le Roll­stüh­le, Model­le mit unter­stüt­zen­dem Elek­tro­an­trieb oder Elek­tro­roll­stüh­le zum Ein­satz. Der Weg zu einem Roll­stuhl hängt davon ab, ob bereits eine Anmel­dung bei der Inva­li­den­ver­si­che­rung besteht und wel­cher Bedarf medi­zi­nisch aus­ge­wie­sen ist. Die fol­gen­den Schrit­te zei­gen, wie der Ablauf in der Regel erfolgt – von der Anmel­dung über die ärzt­li­che Ver­ord­nung bis zur Kon­takt­auf­nah­me mit dem IV-Depot oder einem Fachhändler. 
Schritt 1

Anmel­dung bei der Invalidenversicherung

Die Anmel­dung für ein Hilfs­mit­tel erfolgt in der Regel durch die Kli­en­ten und Kli­en­tin­nen selbst. Abhän­gig von der indi­vi­du­el­len Situa­ti­on kann auch der Sozi­al­dienst, der The­ra­peut / die The­ra­peu­tin oder ein Bei­stand unterstützen.

Schritt 2

Eine ärzt­li­che Ver­ord­nung einholen

Sobald klar ist, dass ein Roll­stuhl benö­tigt wird, wird eine ärzt­li­che Ver­ord­nung ein­ge­holt. Die­ser Schritt wird übli­cher­wei­se durch das IV ‑Depot, den Fach­han­del oder die IV-Stel­­le ange­stos­sen. Häu­fig jedoch auch bereits durch die Reha­kli­ni­ken und Therapeut:innen.

Schritt 3

Kon­takt­auf­nah­me mit Fach­han­del oder IV-Depot

Kli­en­ten und Kli­en­tin­nen neh­men mit einem Fach­händ­ler oder dem IV-Depot Kon­takt auf. In eini­gen Kan­to­nen kann es jedoch vor­kom­men, dass die Inva­li­den­ver­si­che­rung direkt einen Auf­trag aus­löst – der Pro­zess kann jedoch je nach Kan­ton leicht variieren.

Schritt 4

Betei­lig­te Stellen

Je nach Situa­ti­on kön­nen ver­schie­de­ne Stel­len invol­viert sein – die IV, der Fach­han­del, die SAHB, Sozi­al­diens­te, Therapeut:innen (z. B. Ergo­the­ra­pie), oder das IV-Depot. Es gibt kei­nen ein­heit­li­chen Ablauf, da sich der Pro­zess immer nach den indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­sen und der kan­to­na­len Pra­xis richtet.

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Rollstuhl Erwachsene - Die SAHB – Ihre unabhängige Beraterin und Dienstleisterin für Hilfsmittel in der Schweiz
Ein Roll­stuhl ist ein Mobi­li­täts­hilfs­mit­tel, das Men­schen mit ein­ge­schränk­ter Geh­fä­hig­keit ermög­licht, sich sit­zend fort­zu­be­we­gen – ent­we­der manu­ell mit eige­ner Kraft, mit Unter­stüt­zung (z. B. Elek­tro­an­trieb) oder voll­stän­dig elektrisch.

Wel­che Hilfs­mit­tel kom­men zum Einsatz?

  • Basis-Rol­l­­stüh­­le (ein­fa­che Falt­rah­men­roll­stüh­le mit Zube­hör und Anpassungen)
  • Adap­­tiv-Rol­l­­stüh­­le (Falt- und Fest­rah­men­roll­stüh­le mit Zube­hör und Anpassungen)
  • Kin­­der-Rol­l­­stüh­­le (Falt- und Fest­rah­men­roll­stüh­le sowie Model­le mit Sitzkantelung)
  • Spe­­zi­al-Rol­l­­stüh­­le (mit Sitz­kan­te­lung, Rücken­ver­stel­lung, höhen­ver­stell­ba­re Beinstützen)
  • Elek­­t­ro-Rol­l­­stüh­­le (für Innen- und Aus­sen­be­reich, ver­schie­de­ne Antriebsarten)
  • Sitz­scha­len­un­ter­ge­stel­le
  • Elek­tro­scoo­ter
  • Elek­tro­an­trie­be (Greifreifen‑, Joystick‑, Vor­­spann- oder Heckantrieb)
  • Schieb­hil­fen (nicht IV-finanziert)
  • Spe­zi­el­le Elek­tro­roll­stüh­le (z. B. trep­pen­stei­gen­de Model­le, Outdoorrollstühle)
  • Steh- und Liftrollstühle
  • Reha­bug­gy für Kinder

Was müs­sen Klient:innen beson­ders beachten?

  • Roll­stüh­le soll­ten über einen Fach­han­del für Reha­tech­nik oder über das IV-Depot bezo­gen werden.
  • So ist gewähr­leis­tet, dass das Hilfs­mit­tel fach­ge­recht aus­ge­wählt und indi­vi­du­ell ange­passt wird.
  • Vom Kauf über das Inter­net oder bei Pri­vat­an­bie­tern ist in der Regel abzuraten.
  • Hand- und Elek­tro­roll­stüh­le ersetz­ten die Geh­fä­hig­keit und sind kein Ersatz für die moto­ri­sier­te Fort­be­we­gung oder das Fahrradfahren.

Wel­che Vor­ab­klä­run­gen sind erforderlich?

  • Ärzt­li­che Ver­ord­nung zur Abga­be eines Roll­stuhls ist erforderlich.

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Wir bera­ten Sie bei der Wahl eines geeig­ne­ten Hilfs­mit­tels –unab­hän­gig und kom­pe­tent. Unser Ziel: Men­schen mit Ein­schrän­kun­gen selb­stän­dig am Leben teil­ha­ben lassen.

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„Ste­hen ist mehr als auf­recht sein“
Hilfs­mit­tel Erwach­se­ne / Hilfs­mit­tel für Kin­der / Roll­stüh­le für Erwachsene 
  • von Anni­na Humanes 

„Ste­hen ist mehr als auf­recht sein“ 

Wer ste­hen kann, denkt meist nicht dar­über nach. Man steht auf, nimmt eine Tas­se aus dem Schrank, rührt in der Pfan­ne, dreht sich im Gespräch jeman­dem zu oder steht kurz auf, weil lan­ges Sit­zen unbe­quem wird. Ste­hen gehört so selbst­ver­ständ­lich zum All­tag, dass sei­ne Bedeu­tung oft erst sicht­bar wird, wenn es nicht oder nur mit Unter­stüt­zung mög­lich ist.

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Sicher ste­hen, aktiv teil­neh­men – das pas­sen­de Steh­sys­tem für jede Entwicklungsphase
Hilfs­mit­tel für Kinder 
  • von Mar­ke­ting SAHB Hilfsmittelberatung 

Sicher ste­hen, aktiv teil­neh­men – das pas­sen­de Steh­sys­tem für jede Entwicklungsphase 

Ste­hen ist weit mehr als eine the­ra­peu­ti­sche Mass­nah­me. Für Kin­der mit neu­ro­lo­gi­schen oder kom­ple­xen kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen kann regel­mäs­si­ges Ste­hen einen ent­schei­den­den Bei­trag zur kör­per­li­chen Ent­wick­lung, zur Akti­vi­tät und zur sozia­len Teil­ha­be leisten. 

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„Klärt im Vor­feld ab, ob eure Bedürf­nis­se gedeckt sind“
Hilfs­mit­tel Erwachsene 
  • von Nino Campanella 

„Klärt im Vor­feld ab, ob eure Bedürf­nis­se gedeckt sind“ 

Ein Auto­un­fall riss David Per­ren aus sei­nem gewohn­ten Leben – er wur­de von jetzt auf sofort Tetra­ple­gi­ker. Der jun­ge Mann arran­gier­te sich und bereist seit­her im Roll­stuhl die ver­schie­dens­ten Län­der. Die Rei­sen orga­ni­siert er meist selbst. Im Herbst 2022 besuch­te er mit sei­nen Liebs­ten das mys­ti­sche Island.

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„Man muss auch eine Por­ti­on Fle­xi­bi­li­tät einpacken“
Hilfs­mit­tel Erwach­se­ne / Roll­stüh­le für Erwachsene  / Elektrorollstuhl 
  • von Nino Campanella 

„Man muss auch eine Por­ti­on Fle­xi­bi­li­tät einpacken“ 

Feri­en sind die schöns­te Zeit des Jah­res. Für Men­schen mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen stellt sich jedoch aus­ser­halb der eige­nen vier Wän­de die Fra­ge nach Bar­rie­re­frei­heit. Dar­über spricht Hele­na Big­ler, Lei­te­rin Rei­sen und Sport bei Pro­cap Schweiz, mit der Exma INFO. Zudem gibt sie Tipps, wor­auf Inter­es­sier­te beim Buchen von Feri­en ach­ten müssen.

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„Ich möch­te wei­ter­hin auf dem Hof mithelfen“
Hilfs­mit­tel Erwach­se­ne / Roll­stüh­le für Erwachsene  / Elektrorollstuhl 
  • von Nino Campanella 

„Ich möch­te wei­ter­hin auf dem Hof mithelfen“ 

Bir­git Kün­dig führt mit ihrem Mann auf 800 m ü. M. einen gros­sen Bio-Bau­ern­hof mit Kühen, Scha­fen und Hüh­nern, obwohl sie Mul­ti­ple Skle­ro­se (MS) hat. Seit dem Jahr 2022 besitzt sie einen gelän­de­taug­li­chen Elek­tro­roll­stuhl. Dank die­sem kann sie wie­der mit den Hun­den spa­zie­ren gehen und die Hüh­ner selbst­stän­dig versorgen.

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