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„Man muss auch eine Por­ti­on Fle­xi­bi­li­tät einpacken“

Feri­en sind die schöns­te Zeit des Jah­res. Für Men­schen mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen stellt sich jedoch aus­ser­halb der eige­nen vier Wän­de die Fra­ge nach Bar­rie­re­frei­heit. Dar­über spricht Hele­na Big­ler, Lei­te­rin Rei­sen und Sport bei Pro­cap Schweiz, mit der Exma INFO. Zudem gibt sie Tipps, wor­auf Inter­es­sier­te beim Buchen von Feri­en ach­ten müssen.

  • von Nino Campanella
Man muss auch eine Portion Flexibilität einpacken - Die SAHB – Ihre unabhängige Beraterin und Dienstleisterin für Hilfsmittel in der Schweiz

Gibt es ein Recht auf bar­rie­re­freie Unterkünfte?
Men­schen mit Beein­träch­ti­gun­gen stos­sen bei vie­len tou­ris­ti­schen Dienst­leis­tun­gen auf Bar­rie­ren. Der Zugang für Men­schen mit Behin­de­run­gen ist jedoch im Über­ein­kom­men über die Rech­te von Men­schen mit Behin­de­run­gen (UNO-Behin­­der­­ten­­rechts­­kon­­­ven­­ti­on [BRK]) gere­gelt. Das bedeu­tet: Alle sol­len einen gleich­be­rech­tig­ten Zugang zu all­täg­li­chen Berei­chen wie Bil­dung und Arbeit haben. Auch der Tou­ris­mus muss Bar­rie­ren so weit wie mög­lich abbau­en. Haben Men­schen kei­nen Zugang, ist das diskriminierend.

Aus­ser­dem ist eine Aus­zeit vom All­tag und von der Arbeit ein Men­schen­recht, Feri­en sind im Arbeits­ge­setz gere­gelt. Das gilt für alle Men­schen in der Schweiz.

Wie fit sind her­kömm­li­che Rei­se­bü­ros und ‑anbie­ter im bar­rie­re­frei­en Reisen?
In den letz­ten zehn Jah­ren hat sich in die­sem Bereich sehr viel getan – auch dank Pro­cap Schweiz. Wir bie­ten einer­seits bar­rie­re­freie Rei­sen an, ande­rer­seits sen­si­bi­li­sie­ren und schu­len wir die Bran­che. Die Idee dahin­ter ist, dass Men­schen mit Behin­de­run­gen ihre Feri­en in einem belie­bi­gen Rei­se­bü­ro buchen kön­nen. In die­sem Sin­ne hat die Kom­pe­tenz bei her­kömm­li­chen Rei­se­bü­ros zuge­nom­men. Immer wie­der lan­cie­ren Rei­se­an­bie­ter Pro­jek­te für bar­rie­re­frei­es Rei­sen. Doch die Rei­se­bran­che ist ein pro­fit­ori­en­tier­ter Wirt­schafts­zweig. Sobald Anfra­gen kom­pli­zier­ter wer­den, stellt sich die Fra­ge nach Auf­wand und Ertrag, wes­halb sol­che Pro­jek­te ger­ne schei­tern. Aber im Gros­sen und Gan­zen sind wir auf einem guten Weg.

Sind der Aus­bau­stan­dard und die Leis­tun­gen unter den bar­rie­re­frei­en Unter­künf­ten gleich?
In der Rei­se­bran­che gibt es ver­schie­de­ne Arten von Bar­rie­ren. Begin­nen wir bei der Infra­struk­tur, die durch Bau­nor­men stan­dar­di­siert ist. Bau­nor­men in der Schweiz unter­schei­den sich jedoch von jenen im Aus­land. Bei uns müs­sen öffent­li­che Neu­bau­ten bar­rie­re­frei sein – Hotels gehö­ren eben­falls dazu. Neben Mobi­li­täts­bar­rie­ren gibt es auch visu­el­le oder audi­tive Bar­rie­ren sowie betrieb­li­che Bar­rie­ren, etwa in Bezug auf Spra­che oder den Umgang mit Men­schen mit Behinderungen.

Der För­der­ver­ein Bar­rie­re­freie Schweiz hat die Initia­ti­ve OK:GO lan­ciert. Ziel ist es, dass jeder Tou­ris­mus­an­bie­ter in der Schweiz Infor­ma­tio­nen über die Zugäng­lich­keit sei­nes Ange­bots öffent­lich zur Ver­fü­gung stellt. Dabei geht es um ver­schie­de­ne The­men. Zum Bei­spiel dar­um, wie hoch eine Schwel­le sein darf, damit ein Ange­bot noch als bar­rie­re­frei gilt – unab­hän­gig von den stren­gen Bau­nor­men. Wir in der Tou­ris­mus­bran­che sehen das prag­ma­tisch, denn es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten, Men­schen mit Behin­de­run­gen Zugang zu ver­schaf­fen. Dank die­ser Infor­ma­tio­nen kön­nen Betrof­fe­ne selbst beur­tei­len, ob bei­spiels­wei­se eine Tür breit genug für ihren Roll­stuhl ist.

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Bild links: Eine Aus­zeit vom All­tag ist wich­tig. Wer nicht allein ver­rei­sen will, kann sich einer Grup­pe anschliessen.
Bild rechts: Hal­te­grif­fe, eine bar­rie­re­freie Dusche oder ein Dusch­sitz: Hilfs­mit­tel gehö­ren zu einer bar­rie­re­frei­en Unter­kunft dazu.

Pro­cap Rei­sen ist spe­zia­li­siert auf bar­rie­re­frei­es Rei­sen. Wie stel­len Sie bei den Unter­künften sicher, dass die­se wirk­lich bar­rie­re­frei sind?Bei Platt­for­men wie booking.com oder Airbnb sind bar­rie­re­freie Unter­künf­te mit dem Roll­stuhl­sym­bol gekenn­zeich­net. Inter­es­sier­te müs­sen jedoch genau nach­le­sen, was sich hin­ter die­sem Sym­bol ver­birgt, denn ein­heit­li­che Stan­dards gibt es nicht. Am bes­ten kon­tak­tie­ren sie die Unter­kunft direkt und klä­ren ab, ob die­se ihren Bedürf­nis­sen ent­spricht. Wir als Rei­se­ver­an­stal­ter müs­sen sicher­stel­len, dass unse­re Ange­bo­te hal­ten, was sie ver­spre­chen. Des­halb über­prü­fen wir die Gege­ben­hei­ten vor Ort und erfas­sen Infor­ma­tio­nen zur Bar­rie­re­frei­heit, etwa vor­han­de­ne Hilfs­mit­tel oder Zugän­ge. Bei wei­ter ent­fern­ten Desti­na­tio­nen arbei­ten wir mit loka­len Part­nern zusam­men, die uns unter­stüt­zen. Die letz­te Absi­che­rung, ob alles funk­tio­niert hat, sind Rück­mel­dun­gen von Kun­din­nen und Kun­den. Es kann immer pas­sie­ren, dass wir vor Ort waren, aber ein hal­bes Jahr spä­ter ein Hal­te­griff nicht mehr vor­han­den ist. So ist die Rei­se­bran­che – man soll­te immer auch eine Por­ti­on Fle­xi­bi­li­tät einpacken.

Wel­che ande­ren Rei­se­an­bie­ter für bar­rie­re­freie Rei­sen gibt es in der Schweiz?
In ers­ter Linie sind es Behin­der­ten­or­ga­ni­sa­tio­nen, die selbst Feri­en orga­ni­sie­ren, etwa die Ver­ei­ni­gung Cere­bral, Insie­me oder PluSport. Sie kon­zen­trie­ren sich vor allem auf Grup­pen­rei­sen, meis­tens in der Schweiz. Ver­an­stal­ter, die wie ein Rei­se­bü­ro funk­tio­nie­ren, gibt es nur weni­ge. Neben Pro­cap Rei­sen bie­tet Glo­be­trot­ter Arran­ge­ments für bar­rie­re­frei­es Rei­sen an. Aben­teu­er­lus­ti­ge kön­nen zum Bei­spiel Trek­king­tou­ren buchen. Das Para­ple­gi­ker Zen­trum arbei­tet mit TUI in Luzern oder auch mit uns zusam­men – exklu­siv für Feri­en für Roll­stuhl­fah­ren­de. Zudem gibt es Clai­re & Geor­ge, die sich auf Feri­en­ar­ran­ge­ments in der Schweiz inklu­si­ve Hotel­spi­tex spe­zia­li­siert haben.

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Bild links: So ein­fach macht man einen Strand für Roll­stuhl­fah­ren­de zugänglich.
Bild rechts: Aktiv sein in den Feri­en macht Spass und ist erleb­nis­reich – heu­te gibt es vie­le bar­rie­re­freie Angebote

Gibt es Qua­li­täts­un­ter­schie­de zwi­schen Ange­bo­ten in der Schweiz und sol­chen im Ausland?
Das hängt davon ab, was Inter­es­sier­te buchen wol­len. Ein 5‑S­­ter­­ne-Hotel hat ande­re Stan­dards als eine Jugend­her­ber­ge. Skan­di­na­vi­sche Län­der sind bezüg­lich Bar­rie­re­frei­heit wei­ter als die Schweiz. Im Süden ist die bar­rie­re­freie Hotel­le­rie noch nicht so weit ent­wi­ckelt, dafür sind Kir­chen, Strän­de oder ange­pass­te Miet­wa­gen zugäng­lich. Der Ursprung dafür liegt in den Kriegs­zei­ten: Auch Kriegs­ver­sehr­te soll­ten Zugang haben. Die Schwei­zer Jugend­her­ber­gen und Reka haben in den letz­ten Jah­ren viel inves­tiert und bar­rie­re­freie Umbau­ten sehr gut gelöst.

Wel­che Tipps geben Sie Men­schen mit kör­per­li­chen Ein­schrän­kun­gen, wenn sie auf eige­ne Faust eine Rei­se buchen wollen?
Ganz wich­tig ist es, genug Zeit ein­zu­be­rech­nen, um die Rei­se vor­zu­be­rei­ten, zu orga­ni­sie­ren und durch­zu­füh­ren. Am Flug­ha­fen, oder wenn jemand Assis­tenz oder Ein­stiegs­hil­fe braucht, dau­ert es ein­fach län­ger. Wer auf Hilfs­mit­tel oder auch Medi­ka­men­te ange­wie­sen ist, tut gut dar­an, die­se Sachen bei sich zu haben, etwa im Hand­ge­päck. Auf Rei­sen kann immer etwas pas­sie­ren, etwa Ver­spä­tun­gen oder Absa­gen. Am bes­ten rüs­tet man sich so aus, dass man drei Tage ohne Gepäck über die Run­den kommt. Das will vor­be­rei­tet sein. Kör­per­li­che Ein­schrän­kun­gen sind sehr indi­vi­du­ell, und jedes Rei­se­land sowie die Gege­ben­hei­ten vor Ort sind anders. Da ist es gut, wenn sich Inter­es­sier­te bera­ten las­sen oder sich vor­ab mit Fach­leu­ten im Rei­se­land aus­tau­schen. Mit Roll­stuhl kom­men immer Fra­gen auf wie: Wie kom­me ich von A nach B? Ist der öffent­li­che Ver­kehr bar­rie­re­frei? Gibt es roll­stuhl­gän­gi­ge Taxis oder Miet­wa­gen? Hat es in der Unter­kunft die Hilfs­mit­tel, die ich brau­che? Das Inter­net ist auch eine wert­vol­le Info­quel­le. So berich­ten bei­spiels­wei­se in Rei­se­blogs ande­re Betrof­fe­ne über ihre Erfahrungen.

Wenn jemand allein ver­reist oder die Ange­hö­ri­gen ent­las­ten will, stellt sich die Fra­ge der Assis­tenz. Was emp­feh­len Sie Betrof­fe­nen, damit sie in den Feri­en gut betreut sind?
Am bes­ten und ein­fachs­ten ist es, eine Per­son mit­zu­neh­men, die man kennt. Natür­lich kön­nen Rei­sen­de auch vor Ort Pfle­ge­kräf­te enga­gie­ren. Wenn es aber an der Spra­che oder am Mensch­li­chen schei­tert, wird es unan­ge­nehm. Die Nach­fra­ge nach Betreu­ungs­per­so­nen ist sehr gross, wes­halb wir das Ange­bot «Per­sön­li­che Feri­en­as­sis­tenz» füh­ren. Unse­re Assis­tenz­per­so­nen ken­nen wir alle per­sön­lich. Ent­spre­chend der Rei­se­an­fra­ge suchen wir eine geeig­ne­te Begleit­per­son. Anschlies­send fin­det ein Tref­fen bei Pro­cap statt, um zu sehen, ob die Per­so­nen zusam­men­pas­sen, und um die Rei­se­de­tails gemein­sam zu regeln. Etwa wel­che Unter­kunft sie buchen oder wel­che Mahl­zei­ten sie gemein­sam ein­neh­men. Damit die Betreu­ungs­per­son weiss, was von ihr erwar­tet wird, legen bei­de auch die Pfle­ge­leis­tun­gen schrift­lich fest. Wich­tig zu wis­sen ist: Rei­sen­de kom­men für die Kos­ten – also Anrei­se und Auf­ent­halt – der Pfle­ge­per­son selbst auf, und sie müs­sen das Rei­se­ar­ran­ge­ment über Pro­cap buchen.

Wel­che Ange­bo­te und Desti­na­tio­nen sind bei Men­schen mit Behin­de­run­gen beliebt? Gibt es Trends?
Bei uns spie­geln sich die Trends der gan­zen Tou­ris­mus­bran­che wider. Belieb­te Rei­se­zie­le unter­schei­den sich je nach Jah­res­zeit oder dem Welt­ge­sche­hen. Bei Herrn und Frau Schwei­zer sind Bade­fe­ri­en hoch im Kurs. Die Leu­te fah­ren ger­ne in den Süden ans Meer, weni­ger in den Nor­den. Auch fra­gen uns vie­le Roll­stuhl­fah­ren­de an für Desti­na­tio­nen, die sie mit dem Auto errei­chen können.

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Bild links: Auf Mal­lor­ca gibt es zum Bei­spiel einen bar­rie­re­frei­en Golfplatz…
Bild rechts: …oder die Feri­en­gäs­te flit­zen mit einem Blo­kart durch die Natur.

Das benach­bar­te Aus­land lässt sich prak­tisch mit dem Auto errei­chen. Wel­che beson­de­ren Akti­vi­tä­ten und Ange­bo­te gibt es in der Nähe?
Deutsch­land hat für Roll­stuhl­fah­ren­de vie­les zu bie­ten und ist für sie gut aus­ge­stat­tet. Im Nor­den Deutsch­lands kön­nen Inter­es­sier­te zum Bei­spiel auf Segel­törns gehen oder auf dem bar­rie­re­frei­en Wip­fel­weg den Baye­ri­schen Wald aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve erle­ben. In der deut­schen Zeit­schrift «Para­ple­gi­ker» fin­den Inter­es­sier­te vie­le Inspirationen.

Wer wei­ter ver­rei­sen will, fliegt. Flug­rei­sen mit Roll­stuhl haben ihre Tücken. Was müs­sen Betrof­fe­ne wissen?
Als Ers­tes müs­sen sie prü­fen, ob der Roll­stuhl über­haupt für den Flug buch­bar ist. Ein Elek­tro­roll­stuhl, ein zusam­men­klapp­ba­rer Roll­stuhl oder ein Hand­roll­stuhl – auf die Grös­se kommt es an. Nicht jeder Flug­zeug­typ akzep­tiert alle Mas­se. Aller­dings kann sich dies jeder­zeit ändern. Beim Buchen mel­den die Rei­sen­den ihren Roll­stuhl an. Am Flug­ha­fen unter­stützt das Assis­tenz­team beim Ein­stei­gen. Bat­te­rien von Elek­tro­roll­stüh­len müs­sen sie eben­falls anmel­den und abklä­ren, ob und wie sie die­se trans­por­tie­ren kön­nen. Auch das hand­habt jede Flug­ge­sell­schaft anders. Eine wei­te­re Fra­ge betrifft die Flug­dau­er und die Toi­let­te: Wie orga­ni­sie­re ich einen Toi­let­ten­gang? Muss ich auf die Bord-Toi­­le­t­­te, oder kann ich es anders regeln? Wir haben auf unse­rer Web­site wich­ti­ge Tipps zum Rei­sen und zum Flie­gen mit Roll­stuhl zusam­men­ge­stellt (sie­he nütz­li­che Links).

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Bild links: Hoch hin­aus in die bezau­bern­de Berg­welt mit Roll­stuhl, wie hier im Tirol
Bild recht: In der Schweiz gibt es vie­le roll­stuhl­gän­gi­ge Wan­der­we­ge, zum Bei­spiel rund um den Lai Bar­nagn in Savognin.

Auf Mal­lor­ca gibt es ein gros­ses Ange­bot an roll­stuhl­gän­gi­gen Akti­vi­tä­ten. Was kön­nen Feri­en­gäs­te dort alles erle­ben und unternehmen?
Feri­en­gäs­te kön­nen hand­gas­be­trie­be­ne Fahr­zeu­ge mie­ten und die Insel selbst aus­kund­schaf­ten. Dane­ben gibt es auf einer Flä­che von 3600 km² das gan­ze Jahr über viel­fäl­ti­ge roll­stuhl­gän­gi­ge Akti­vi­tä­ten. Zum Bei­spiel geführ­te Wan­de­run­gen im 4×4‑Rollstuhl, rasan­te Fahr­ten in einem Blo­kart, Segel­törns oder Golf spielen.

Manch­mal ist das Gute so nah: Was hat die Schweiz alles zu bieten?
Für Men­schen mit Roll­stuhl gibt es in der Schweiz vie­les zu erle­ben. Vor allem auch für Ein­zel­per­so­nen, da vie­le Hotels ein bar­rie­re­frei­es Zim­mer haben. Schweiz­Mo­bil hat auf der Web­site 81 hin­der­nis­freie Wan­der­we­ge zusam­men­ge­stellt, die im Roll­stuhl oder für Men­schen mit einer Seh­be­hin­de­rung mit­hil­fe einer App zugäng­lich sind. Dabei gibt es unter­schied­li­che Schwie­rig­keits­gra­de. Die Stif­tung Cere­bral ermög­licht Berg­wan­de­run­gen mit gelän­de­gän­gi­gen Roll­stüh­len und hat auf ver­schie­de­nen Cam­ping­plät­zen bar­rie­re­freie Bun­ga­lows gebaut. In Necker­tal gibt es zudem einen span­nen­den bar­rie­re­frei­en Baumwipfelpfad.

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Zur Per­son

Hele­na Big­ler ist Lei­te­rin Rei­sen und Sport bei Pro­cap Schweiz. Sie hat bereits Pro­cap Sport auf­ge­baut und bis zum heu­ti­gen Stand wei­ter­ent­wi­ckelt. Im Jahr 2004 hat sie zudem das Rei­se­bü­ro Pro­cap Rei­sen über­nom­men und weiterentwickelt.

Pro­cap Reisen
Pro­cap ist der gröss­te Mit­glie­der­ver­band von und für Men­schen mit Behin­de­run­gen in der Schweiz. Pro­cap Rei­sen ist eine Dienst­leis­tung von Pro­cap Schweiz und die Schwei­zer Spe­zia­lis­tin für bar­rie­re­frei­es Rei­sen. Seit dem Jahr 1995 bera­ten, pla­nen und orga­ni­sie­ren Reiseberater/innen Feri­en für Men­schen mit Behin­de­run­gen im In- und im Aus­land. Pro­cap Rei­sen ist Mit­glied des Schwei­zer Rei­­se-Ver­­­ban­­des und von Tra­vel Pro­fes­sio­nals Switz­er­land. www.procap-reisen.ch

Nütz­li­che Links
– Bar­rie­re­freie Rei­se­infos über die
Schweiz und welt­weit, Berg­wan­de­run­gen oder Blogs: Inter­es­sier­te fin­den nütz­li­che Infos unter
www.procap-reisen.ch/tourismusinklusiv

– Tipps für Flug­rei­sen ab Zürich:
www.procap-reisen.ch/reisen/
individuelle-reisen/

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